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Donnerstag, 6. März 2014 - 11:34 Uhr
Die Zeckenzeit beginnt!

Es geht in diesem Jahr sehr früh los. Zecken wie der Gemeine Holzbock oder die Braune Hundezecke werden bei einer Temperatur von ca. 10-12 Grad aktiv. Die Zecke kann Überträger vieler Krankheiten wie z.B. FSME, Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose oder Borreliose sein.

Doch wie schütze ich meinen Hund?

Es gibt viele Möglichkeiten auf chemischer aber auch auf natürlicher Basis.
Floh- und Zeckenhalsbänder welche über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten ein Insektizid und Nervengift absondern oder auch sogenannte SpotOn Präperate, welche in das Nackenfell des Hundes geträufelt werden. Die Präparate dürfen teilweise nicht bei trächtigen Hündinnen oder Welpen angewendet werden. Auch Kleinkinder sollte man dann von den Hunden fernhalten.

Auf natürlicher Basis gibt es auch sehr viele (Haus) Mittel.

Bernsteinketten: Der Bernstein verfügt über einen einzigartigen elektrischen Widerstand und läd sich durch die Reibung am Fell elektrostatisch auf. Weder Hund noch Mensch nimmt diese Aufladung wahr. Zecken jedoch reagieren auf diesen "Elektroschock" und fallen in der Regel sofort wieder ab. Hierzu kommt noch der Geruch des Bernsteins, der durch die ständige Reibung freigesetzt wird. Es gibt viele Berichte über Bernstein, sowohl negativ als auch positiv. Mein Hund trägt eine Bernsteinkette seit 9 Monaten und hat bisher keine einzige Zecke mehr gehabt.

Ätherische Öle: Öle wie Kokosöl, Lavendel oder Zitronella sollen auch helfen. Neemöl als Shampoo oder auf das (Stoff) Halsband geträufelt wehrt Zecken auch ab. Teilweise kann der Geruch aber auch für den Hund sehr unangenehm sein.

Knoblauch: Auch dieser soll laut einigen Berichte helfen. Allerdings riechen dann auch die Hunde extrem.

Wichtig ist auf jeden Fall:

Suchen Sie Ihren Hund gleich nach dem Spaziergang nach Zecken ab: Nicht jeder Erreger gelangt nach dem Zeckenstich schnell ins Blut. Zum Beispiel dauert die Übertragung von Borreliose-Bakterien ca. 12 bis 24 Stunden, da sie zunächst im Mitteldarm der Zecke sitzen und einen dementsprechend weiten Weg vor sich haben.
Doch auch den eigenen Schutz sollte der Hundehalter darüber nicht vergessen: Tragen Sie vor allem im Wald und auf der Wiese geschlossene Kleidung – und suchen Sie sich anschließend gründlich nach Zecken ab.

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