Startseite | Datenschutz | Impressum | Kontakt

Aktuelles

Öffnungszeiten 2018

Auch in diesem Jahr gibt es den ein oder anderen Tag an dem der Pfötchenclub geschlossen bleibt.
Wir bitten um Verständnis...

Die Zeckenzeit beginnt!

Das Große Krabbeln!

Es geht schon wieder los, die Zecken krabbeln schon wieder. Zecken wie der Gemeine Holzbock oder die Braune Hundezecke werden bei einer Temperatur von ca. 7-10 Grad aktiv. Die Zecke kann Überträger vieler Krankheiten wie z.B. FSME, Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose oder Borreliose sein.

Doch wie schütze ich meinen Hund?

Es gibt viele Möglichkeiten auf chemischer aber auch auf natürlicher Basis.
Floh- und Zeckenhalsbänder welche über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten ein Insektizid und Nervengift absondern oder auch sogenannte SpotOn Präparate, welche in das Nackenfell des Hundes geträufelt werden. Die Präparate dürfen teilweise nicht bei trächtigen Hündinnen oder Welpen angewendet werden. Auch Kleinkinder sollte man dann von den Hunden fernhalten. Neu sind auch Tabletten, die über mehrere Monate schützen. Auch hierbei handelt es sich um ein Nervengift. Bitte Informieren Sie sich über diese Präparate

Auf natürlicher Basis gibt es auch sehr viele (Haus) Mittel.

Bernsteinketten: Der Bernstein verfügt über einen einzigartigen elektrischen Widerstand und läd sich durch die Reibung am Fell elektrostatisch auf. Weder Hund noch Mensch nimmt diese Aufladung wahr. Zecken jedoch reagieren auf diesen "Elektroschock" und fallen in der Regel sofort wieder ab. Hierzu kommt noch der Geruch des Bernsteins, der durch die ständige Reibung freigesetzt wird. Es gibt viele Berichte über Bernstein, sowohl negativ als auch positiv. Herr Mogli trägt jedes Jahr eine Bernsteinkette und hat bisher keine einzige Zecke mehr gehabt. Bei Herrn Matti wirkt diese leider nicht.

Ätherische Öle: Öle wie Lavendel oder Zitronella sollen auch helfen, wenn diese auf das Fell aufgetragen werden. Neemöl als Shampoo oder auf das (Stoff) Halsband geträufelt wehrt Zecken auch ab. Teilweise kann der Geruch aber auch für Mensch und Hund sehr unangenehm sein.

Schwarzkümmel Öl darf nicht nur äußerlich in das Fell gerieben werden, es darf auch ganz gering dosiert (Tropfenweise) mit in das Futter gegeben werden.

Kokos Öl kann man auch in das Fell reiben und verfüttern. Es ist zudem sehr gesund.

Knoblauch: Auch dieser soll laut einigen Berichte helfen. Allerdings riechen dann auch die Hunde extrem.

Wichtig ist auf jeden Fall:

Suchen Sie Ihren Hund gleich nach dem Spaziergang nach Zecken ab: Nicht jeder Erreger gelangt nach dem Zeckenstich schnell ins Blut. Zum Beispiel dauert die Übertragung von Borreliose-Bakterien ca. 12 bis 24 Stunden, da sie zunächst im Mitteldarm der Zecke sitzen und einen dementsprechend weiten Weg vor sich haben.
Doch auch den eigenen Schutz sollte der Hundehalter darüber nicht vergessen: Tragen Sie vor allem im Wald und auf der Wiese geschlossene Kleidung – und suchen Sie sich anschließend gründlich nach Zecken ab.